naop – no abuse on paper e.v.

Der Buchdruck ist das moderne Medium zu globaler, freiheitlicher Kommunikation. Leider wird er aber auch zunehmend missbräuchlich von Personen und Gruppen genutzt, die antilibertäre, antidemokratische und illegale Zwecke verfolgen. Politischer Extremismus, Kinderpornografie, Gewalt- darstellungen, Betrug, Wirtschaftskriminalität, Urheberrechts- verletzungen u.v.m. sollten aber nicht über die Druckhandwerkskunst verbreitet werden.

Um geeignete und vor allem effektive Maßnahmen gegen den Missbrauch im Buchdruck zu entwickeln und umzusetzen, wurde naop im August 2000 von der Druck-Industrie zusammen mit Verbänden, Initiativen und Privatpersonen gegründet. naop sieht es als seine Aufgabe an, Aufklärung auf bedrucktem Papier zu betreiben und relevante rechtliche sowie technische Maßnahmen zu erarbeiten.

Zur erfolgreichen Arbeit gehört auch die Bündelung und Koordination bereits vorhandener Initiativen. Denn zur Stärkung demokratischer Grundsätze ist ein breites Engagement der gesamten Druck- und Lesercommunity notwendig. Daher fordern wir Firmen, Verbände, Initiativen und Privatpersonen zur Mitarbeit auf: Sagen auch Sie ja zu naop!

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Erstmal irgendwie den Laden sauber halten anstatt zu fragen woher der Dreck kommt. Wundert nicht bei einem Verein der sich ausgerechnet ex-RTL-Boss Helmut Thoma zum Aushängeschild macht. Das nennt sich dann libertär.

6 Kommentare

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  1. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/4/4221/1.html

    leider nicht fertiggeworden, erledigt den libertär-kram aber ziemlich gut ;)

    Comment von steve — 19. Oktober 2005 @ 00:05

  2. Buchdruck „für illegale Zwecke verwenden“ – was für eine Dummheit. Als ob sich die Erfinder des Buchdrucks, frühe Übersetzer und Schriftsteller im Einklang mit geltendem Recht befunden hätten. Selbst der beliebte Antisemit Luther wurde von der Obrigkeit verfolgt. Hätten sich all die Leute an eine scheinbar-verpflichtende Legalität gehalten, hätte sich der Buchdruck und die Literatur nicht so weiterentwickelt. Ist auch echt der Hohn, auch in der heutigen Zeit, die Einhaltung der Legalität beim Schreiben zu fordern. In so manch einem Land würde es dann gar keine Bücher mehr geben.

    Comment von td — 19. Oktober 2005 @ 13:36

  3. ich glaube du hast die satire nicht mitbekommen. klick mal auf den link.

    Comment von besserezeiten — 19. Oktober 2005 @ 19:21

  4. naja ;-( ok. ich lag (glaube ich) trotzdem nicht daneben, wenn ich davon ausging, dass es wirklich so blöde leute gibt.

    Comment von td — 20. Oktober 2005 @ 12:45

  5. da könntest du recht haben.

    Comment von besserezeiten — 20. Oktober 2005 @ 17:15

  6. Thats German efficiency for you…. no need to go through the time consuming process of burning books in this modern age. Instead just make laws to make sure the stuff never gets printed in the first place. Vorsprung durch Technik!

    Comment von Doughnut Boy Andy — 20. Oktober 2005 @ 23:01

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