Reklame und Propaganda

Über den Zusammenhang von

antideutscher Politik und der Werbung für Klingeltöne

klärt ein Artikel im Cee Ieh auf, der anhand eines Textes von Mario Möller (dessen Kernaussagen ich zustimme) die auch in antideutschen Kreisen beliebte Unart, einen vernünftigen Gedanken durch eine marktschreierische Form zu verunstalten, kritisiert. Sehr dicht und lesenswert sei der Text vor allem jedem, der sich ab und zu mal in der Verlegenheit sieht ein Flugblatt schreiben zu müssen, ans Herz gelegt.

Und ja, zugegeben: die Kritik sollte ich mir auch hinter die Ohren schreiben. Mea culpa, ich bereue.

6 Kommentare

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  1. Um die Sache gleich mal rund zu machen, eines hat der Autor doch völlig vergessen: Wenn die Kritik antideutscher Gruppen größten Teils im Format der Werbung daherkommt, dann sind sie, als Produzenten, doch auch nichts weiter als die ‚Firma‘ die ihren Mehrwert durch Akkumulation von Masse steigert, oder?

    Oder? Partisan*

    Comment von Partisan* — 25. Oktober 2005 @ 15:21

  2. also mehrwert wird durch aneignung von mehrarbeit erzeugt, da musst du nochmal mew bd.23 checken, lieber partisan. und die antideutschen produzieren keine waren, die für den tausch bestimmt sind, sondern texte, die zum lesen bestimmt sind. wie man weiß, ein minusgeschäft.

    Comment von besserezeiten — 25. Oktober 2005 @ 19:12

  3. ach ja, die kernaussagen. ich dachte immer, als kritiker/in kennt man kein „an sich“. btw, ich finde den text ganz schön rauschbärtiger kulturkritikeronkelmässig „in unserer schnelllebigen zeit…“

    Comment von brigate — 25. Oktober 2005 @ 22:43

  4. Ich stehe auf gute Hooklines.

    Comment von classless — 25. Oktober 2005 @ 23:16

  5. Ach, verdammt. MEW Band 23, ich habe es doch irgendwohin weggestellt… da muss ich wohl mal länger suchen.

    Naja, so läuft der Hase, wenn nur noch Popper und Broder in der ersten Reihe des Bücherregals stehen… P*

    Comment von Partisan* — 30. Oktober 2005 @ 15:11

  6. …und der streit, was denn nun klingeltonvermarktung ist: polemik oder mit adorno aufgepeppter seminaristenquatsch, geht weiter. cee ieh nr. 127 „wenn zuviel wissen…“

    Comment von Mario — 26. November 2005 @ 21:43

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