Die Zukunft der Telefonkette

Liebe Entwickler,

könntet Ihr bitte das hier mit dem hier möglichst user-friendly kombinieren? Also ein kleines Javaprogramm bauen, das mir verschlüsseltes Instant Messaging aufs Handy beamt?

Dann bleibt Mike bei künftigen Kiezmilizaktionen draußen. Denn die sind mal wieder nötig.

Vielen Dank.

hat tip: Lars

Friedrichshainer Kaffeeladenbesitzer!

Stühle, nicht Hocker! Sündige Sahnekirschtorte, nicht trockenen Apfelkuchen! Kinder raus – Rauchen erlauben!

Und: Montags öffnen!

BAIZ, Herrentoilette

Henryk Mohammed Broder

… spricht zu den Gläubigen vor der dänischen Botschaft in Berlin:

Die ganze Fotolovestory gibt´s hier.

Komplizierter Komplex

Bushido (Staatsfeind Nr.1 ohne Vorstrafen) im Interview:

Es ist nicht so, dass ich so ein Macho bin, der sagt, meine Mutter soll das machen. Aber: Mir kommt dieser ganze Komplex Waschmaschine einfach extrem kompliziert vor.

via partisan

Antifa-SuperIllu

Michael Kronawitter ist peinlich. Angesichts seiner Moderationsbemühungen bei der Antifa-Gala stellte sich erst Fremdscham, dann Verachtung, dann Gleichgültigkeit, dann wieder Fremdscham ein. Er kann´s einfach nicht lassen und offenbar traut sich niemand bei der ALB ihm zu sagen, dass er als Moderator so deplaziert wirkt wie Heinz Schenk auf der Fusion. Vielleicht hat die Traditionsantifa aber auch einfach nur die Gallionsfiguren, die sie verdient. Soviel dazu.

Als die eingesammelte Nazipropaganda auf dem Hofe der reinigenden Kraft der Flammen übergeben wurde konnte ein interessantes Phänomen beobachtet werden: alles stellt sich im Kreise auf und fängt an Parolen zu rufen. Wenn was verbrannt wird werden Deutsche immer gemütsbewegt. Wenn sie sich dazu noch vermummen, sind es Linksdeutsche.

Später im Suff das alte Spiel gespielt: Palituchträger anpöbeln. Daraus entspann sich eine Diskussion mit einem bei Revolution aktiven US-Amerikaner, der sich die Unterstützung des Kampfes der palästinensischen und sonstiger Massen schlicht nicht ausreden lassen wollte. Ich hatte wirklich viel Geduld mit ihm. Seinem zahnbespangten Che Guevara-Kumpel mit dem Jihadlappen hätte ich bei der haarsträubenden Argumentation schon längst ins Gesicht gespuckt.

Heute Kopfschmerzen.

Keine Stimme für Ströbele!

Die Redaktion Bahamas gibt sich die Ehre und startet einen Abwahlaufruf:

Weil Bilder dann wirklich nicht lügen, wenn einer, der sich als deutscher Revolutionär immer treu geblieben ist, sie einem Geistesverwandten in Auftrag gibt, damit er deutsche Ideologie sinnfällig mache, belegt Seyfrieds „Erststimme Ströbele“ betitelter Bilderbogen bis ins kleinste Detail. Etwa dann, wenn eine – natürlich hässlich dargestellte – Angela Merkel auf einem durchaus konsequent der taz zugeschrieben Plakat abgebildet ist, das mit „Wählt mich nach Washington“ betitelt ist und von einem sehr widerständig die Zähne bleckenden Hund bepißt wird. Oder wenn der Abgeordnete Ströbele, der dem verstorbenen Vorsitzenden Kim Il Sung nicht unähnlich visionär in die Ferne blickend einen veritablen Volksaufmarsch aller Prenzl-Kreuzberg-Friedrichshainer anführt, und sich so nebenbei anschickt, mit seinem mit „Biomilch von echten Kühen“ beladenen Fahrrad eine Heuschrecke zu überfahren. Oder wenn der sich hinter Ströbele scharende anachronistische Zug aller fortschrittlichen und friedensbewegten Bewohner der drei Kieze in aller multikulturellen Unschuld eine Frau mit sich führt, die ihre Identität dadurch kundtut, daß sie den Betrachter aus ihrer schwarzen Ganzkörperumhüllung mindestens so widerständig anschaut wie sonst nur der das Merkel-Plakat bepissende Hund undihre Nachbarin, die „Gebt das Hanf frei!“ fordert.

seyfried

Antisemiten haben ein gutes Gedächtnis und von Ströbele wissen sie, was er bei seiner Nahostreise 1991 kurz nach dem ersten Irakkrieg ins Mikrofon geflüstert und nie ernsthaft widerrufen hatte: Die irakischen Raketenangriffe auf Israel seien „die logische, fast zwingende Konsequenz der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern und den arabischen Staaten“.
Weil ihn die öffentliche Empörung wegen dieser Aussagen zum Rücktritt als Vorstandssprecher der Bundesgrünen zwang, gilt Ströbele deswegen im Kreuzberger kollektiven Gedächtnis seitherals einer aus dem Widerstand; als einer von ihnen, dem man gerne abnimmt, was er damals anläßlich seines erzwungenen Rücktritts verlauten ließ: „Es ist mir nicht mehr möglich, die Interessen der Grünen in Israel und der Bundesrepublik glaubhaft zu vertreten.“

Sehr geehrte Wählerinnen und Wähler,

so wie es für viele Bewohner des Hamburger Umlands peinlich ist, auf dem Nummernschild ein PI für Pinneberg spazierenzufahren, weil sie sich stets genötigt sehen, den Verdacht zu zerstreuen, mit den hartnäckig verblödeten Autochthonen dieses Landkreises verwandt oder befreundet zu sein, könnte es Ihnen, die Sie in Ströbeles Stimmbezirk ansässig sind, nach dem 18. September auch gehen, wenn Sie einer nach Ihrer Adresse fragt. Ähnlich wie die neu zugezogenen Pinneberger ihre eingeborenen Mitbürger nicht in kluge Leute verwandeln können,können auch Sie als in Ströbeles Wahlkreis ansässige Bürger den milieutypischen Hang zur Barbarei der Autochthonen unter Ihren Nachbarn nicht brechen. Als Bürger, die sich wünschen, daß man irgendwann einmal über Ihren Stimmbezirk nichts Nachteiligeres auszusagen weiß als über Zehlendorf oder Charlottenburg, haben Sie immerhin die Möglichkeit, Ströbele zu verhindern.

Gehen Sie am Sonntag in Ihr Wahllokal und wählen Ströbele ab. Das ist nur möglich, wenn Sie Ihre Erststimme entweder dem Kandidaten der CDU oder der SPD geben, denn beide haben erstens hinreichende Chancen, das Direktmandat zu erringen, und zweitens anders als die ebenfalls aussichtsreiche Kandidatin der Linkspartei/PDS, die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Reinauer, keinen entscheidenden Anteil an der Konservierung von Verhältnissen, die einen Ströbele erst ermöglichen. Ein Vorteil am Rande: Ihre Erststimme ist auch dann gültig, wenn Sie – wie wir doch stark hoffen wollen – Ihre Zweitstimme nicht vergeben, schließlich wollen Sie „sich“ doch nicht Linkspartei, SPD, Grüne, FDP oder die CDU „reinwählen“, sondern nur den Ströbele loswerden.

Hausdurchsuchungen

Nach den eskalierenden gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und Antifas v.a. in Potsdam (siehe Inforiot) gab es jetzt eine Welle von Razzien gegen die vermeintlich an einer Schlägerei am Ostbahnhof* beteiligten Antifas. Sieht so aus als kämen nun eine Menge Kosten auf die Betroffenen zu.

Mehr Infos: Polizeipresse und Indymedia.

* Bericht aus der Sicht der vermöbelten Nazis:
hxxp://berliner-infoportal.org/modules.php?name=News&file=article&sid=42

Anna und Arthur organisieren Soliparties und halten ansonsten wie immer ihr Maul.

Lust auf Antifa-Aktion?

Dann nix wie ab nach Mitte:

Liebe Berliner, Liebe Leser der JUNGEN FREIHEIT !

Wie Sie vielleicht der aktuellen Ausgabe entnommen haben, spitzt sich die Lage am
Mauermahnmal in Berlin am Checkpoint Charlie immer weiter zu.

Die JF-Redaktion wird selbst das ganze Wochenende und auch in der „heißen Phase“ von Montag auf Dienstag, 4. auf 5. Juli, vor Ort sein und Informationen für eine große Reportage sammeln.

Die Eigentümer des Grundstückes wollen am 5. Juli ab 4.01 Uhr das Mahnmal
abräumen lassen.

Ob sich JF-Cheffe Dieter Stein auch an ein Mauerkreuz ankettet? Sieht bestimmt lustig aus, wenn er dann so Castor-like losgeflext und mit zum Victory-Zeichen gespreizten Fingern von den Bullen weggetragen wird.