Die Zukunft der Telefonkette

Liebe Entwickler,

könntet Ihr bitte das hier mit dem hier möglichst user-friendly kombinieren? Also ein kleines Javaprogramm bauen, das mir verschlüsseltes Instant Messaging aufs Handy beamt?

Dann bleibt Mike bei künftigen Kiezmilizaktionen draußen. Denn die sind mal wieder nötig.

Vielen Dank.

hat tip: Lars

BAIZ, Herrentoilette

Liebe islamische Fundamentalisten,

… damit wir uns richtig verstehen! Wir verabscheuen Deutschland, das Land, das zwei Weltkriege vom Zaun brach, Liebe islamische Fundamentalisten,das Land, das ziemlich erfolgreich versuchte, das europäische Judentum auszurotten und in der Folge nur wenige TäterInnen zur Rechenschaft zog, das Land, dessen Staatsbürgerschaftsrecht immer noch auf der obskuren Kategorie des Blutes basiert und, und, und.

Kurz und gut, wir sind der Meinung, und das ist ja auch nichts Neues, dass nicht nur Arbeit, sondern eben auch Deutschland scheiße ist!

Wir sind nicht verblendet genug, zu erwarten, Euch mit einem einfachen Brief davon abzuhalten, Frauen zu unterdrücken, Schwule abzuschlachten und Israel samt aller jüdischen Bewohner vernichten zu wollen. Das ist klar, die Dinge stehen bei Euch ganz oben. Da könnt Ihr unmöglich Rücksicht auf uns nehmen.

Deshalb hier nur eine kleine Bitte:

Hört bitte auf, Deutschlandfahnen zu verbrennen! Wir haben wirklich keine Lust auf der nächsten 1. Mai-Demo mit euch Irren in einen Topf geschmissen zu werden! Uns ist schon klar, mit den weltlichen Vergnügen habt Ihr es auch nicht so, aber lasst uns doch wenigstens diese kleine Freude!

Wir denken, das ist wirklich nicht zu viel verlangt!

Mit den aller intolerantesten Grüßen,
Kreuzberger Freundinnen und Freunde des 1.Mai

Ps. Wenn wir Euch in irgendeiner Art und Weise behilflich sein könnten, Horst Mahler die Teilnahme an der iranischen Beklopptenkonferenz zu ermöglichen, lasst es uns wissen. Könntet Ihr uns nämlich versichern (schriftlich, notariell beglaubigt, etc.), dass er ganz, ganz sicher nicht zurückkommt, würden wir alles in unserer Macht stehende unternehmen, euch in dieser Causa unter die Arme zu greifen!

via thinktank34

Yeah Billy, eat it!

Die Welt ist ein gefährlicher Ort. Dagegen kann Pornographie eine Quelle einsamer Aufklärung sein.

Aus einer Textsammlung zur Stellungnahme der Antifaschistischen Aktion München betreffend den Ausschluß eines ihrer Mitglieder wegen Pornokonsums.

Arno Breker

drooker

Die Bilder des New Yorker Anarcho-Künstlers Eric Drooker sind auf die meisten Trainingsjacken oder schwarzen Kapus in der deutschen „irgendwie-DIY“-Szene aufgenäht. Hatte ich auch mal. Irgendwann dann nicht mehr. Jetzt weiß ich auch wieder warum.
New York, Ramallah, Tel Aviv. Three cities against the wall.

Reklame und Propaganda

Über den Zusammenhang von

antideutscher Politik und der Werbung für Klingeltöne

klärt ein Artikel im Cee Ieh auf, der anhand eines Textes von Mario Möller (dessen Kernaussagen ich zustimme) die auch in antideutschen Kreisen beliebte Unart, einen vernünftigen Gedanken durch eine marktschreierische Form zu verunstalten, kritisiert. Sehr dicht und lesenswert sei der Text vor allem jedem, der sich ab und zu mal in der Verlegenheit sieht ein Flugblatt schreiben zu müssen, ans Herz gelegt.

Und ja, zugegeben: die Kritik sollte ich mir auch hinter die Ohren schreiben. Mea culpa, ich bereue.

Antifa-SuperIllu

Michael Kronawitter ist peinlich. Angesichts seiner Moderationsbemühungen bei der Antifa-Gala stellte sich erst Fremdscham, dann Verachtung, dann Gleichgültigkeit, dann wieder Fremdscham ein. Er kann´s einfach nicht lassen und offenbar traut sich niemand bei der ALB ihm zu sagen, dass er als Moderator so deplaziert wirkt wie Heinz Schenk auf der Fusion. Vielleicht hat die Traditionsantifa aber auch einfach nur die Gallionsfiguren, die sie verdient. Soviel dazu.

Als die eingesammelte Nazipropaganda auf dem Hofe der reinigenden Kraft der Flammen übergeben wurde konnte ein interessantes Phänomen beobachtet werden: alles stellt sich im Kreise auf und fängt an Parolen zu rufen. Wenn was verbrannt wird werden Deutsche immer gemütsbewegt. Wenn sie sich dazu noch vermummen, sind es Linksdeutsche.

Später im Suff das alte Spiel gespielt: Palituchträger anpöbeln. Daraus entspann sich eine Diskussion mit einem bei Revolution aktiven US-Amerikaner, der sich die Unterstützung des Kampfes der palästinensischen und sonstiger Massen schlicht nicht ausreden lassen wollte. Ich hatte wirklich viel Geduld mit ihm. Seinem zahnbespangten Che Guevara-Kumpel mit dem Jihadlappen hätte ich bei der haarsträubenden Argumentation schon längst ins Gesicht gespuckt.

Heute Kopfschmerzen.

Keine Stimme für Ströbele!

Die Redaktion Bahamas gibt sich die Ehre und startet einen Abwahlaufruf:

Weil Bilder dann wirklich nicht lügen, wenn einer, der sich als deutscher Revolutionär immer treu geblieben ist, sie einem Geistesverwandten in Auftrag gibt, damit er deutsche Ideologie sinnfällig mache, belegt Seyfrieds „Erststimme Ströbele“ betitelter Bilderbogen bis ins kleinste Detail. Etwa dann, wenn eine – natürlich hässlich dargestellte – Angela Merkel auf einem durchaus konsequent der taz zugeschrieben Plakat abgebildet ist, das mit „Wählt mich nach Washington“ betitelt ist und von einem sehr widerständig die Zähne bleckenden Hund bepißt wird. Oder wenn der Abgeordnete Ströbele, der dem verstorbenen Vorsitzenden Kim Il Sung nicht unähnlich visionär in die Ferne blickend einen veritablen Volksaufmarsch aller Prenzl-Kreuzberg-Friedrichshainer anführt, und sich so nebenbei anschickt, mit seinem mit „Biomilch von echten Kühen“ beladenen Fahrrad eine Heuschrecke zu überfahren. Oder wenn der sich hinter Ströbele scharende anachronistische Zug aller fortschrittlichen und friedensbewegten Bewohner der drei Kieze in aller multikulturellen Unschuld eine Frau mit sich führt, die ihre Identität dadurch kundtut, daß sie den Betrachter aus ihrer schwarzen Ganzkörperumhüllung mindestens so widerständig anschaut wie sonst nur der das Merkel-Plakat bepissende Hund undihre Nachbarin, die „Gebt das Hanf frei!“ fordert.

seyfried

Antisemiten haben ein gutes Gedächtnis und von Ströbele wissen sie, was er bei seiner Nahostreise 1991 kurz nach dem ersten Irakkrieg ins Mikrofon geflüstert und nie ernsthaft widerrufen hatte: Die irakischen Raketenangriffe auf Israel seien „die logische, fast zwingende Konsequenz der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern und den arabischen Staaten“.
Weil ihn die öffentliche Empörung wegen dieser Aussagen zum Rücktritt als Vorstandssprecher der Bundesgrünen zwang, gilt Ströbele deswegen im Kreuzberger kollektiven Gedächtnis seitherals einer aus dem Widerstand; als einer von ihnen, dem man gerne abnimmt, was er damals anläßlich seines erzwungenen Rücktritts verlauten ließ: „Es ist mir nicht mehr möglich, die Interessen der Grünen in Israel und der Bundesrepublik glaubhaft zu vertreten.“

Sehr geehrte Wählerinnen und Wähler,

so wie es für viele Bewohner des Hamburger Umlands peinlich ist, auf dem Nummernschild ein PI für Pinneberg spazierenzufahren, weil sie sich stets genötigt sehen, den Verdacht zu zerstreuen, mit den hartnäckig verblödeten Autochthonen dieses Landkreises verwandt oder befreundet zu sein, könnte es Ihnen, die Sie in Ströbeles Stimmbezirk ansässig sind, nach dem 18. September auch gehen, wenn Sie einer nach Ihrer Adresse fragt. Ähnlich wie die neu zugezogenen Pinneberger ihre eingeborenen Mitbürger nicht in kluge Leute verwandeln können,können auch Sie als in Ströbeles Wahlkreis ansässige Bürger den milieutypischen Hang zur Barbarei der Autochthonen unter Ihren Nachbarn nicht brechen. Als Bürger, die sich wünschen, daß man irgendwann einmal über Ihren Stimmbezirk nichts Nachteiligeres auszusagen weiß als über Zehlendorf oder Charlottenburg, haben Sie immerhin die Möglichkeit, Ströbele zu verhindern.

Gehen Sie am Sonntag in Ihr Wahllokal und wählen Ströbele ab. Das ist nur möglich, wenn Sie Ihre Erststimme entweder dem Kandidaten der CDU oder der SPD geben, denn beide haben erstens hinreichende Chancen, das Direktmandat zu erringen, und zweitens anders als die ebenfalls aussichtsreiche Kandidatin der Linkspartei/PDS, die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Reinauer, keinen entscheidenden Anteil an der Konservierung von Verhältnissen, die einen Ströbele erst ermöglichen. Ein Vorteil am Rande: Ihre Erststimme ist auch dann gültig, wenn Sie – wie wir doch stark hoffen wollen – Ihre Zweitstimme nicht vergeben, schließlich wollen Sie „sich“ doch nicht Linkspartei, SPD, Grüne, FDP oder die CDU „reinwählen“, sondern nur den Ströbele loswerden.

… und wenn es doch was bringt?

Es gibt ja nun nichts zu verlieren … und wenn es doch was bringt? In einer Grußbotschaft an die WASG zu ihrem Kongress bezog sich die stellvertretende PDS-Vorsitzende Katja Kippling auf den Brief und meinte die Linkspartei solle ihn sich zu Herzen nehmen …. einige WASGler haben selbst unterschrieben und auch auf einigen Parteiwebseiten ist er schon drauf und wird diskutiert …. also scheint er ja doch etwas bewegt zu haben! Wenn mehr unterschreiben wird der Brief zum PDS-Kongres am kommenden Wochenende noch einiges an Wirkung entfalten

Meint „Micha“ zum Offenen Brief von FelS und ALB an die PDS/WASG auf indymedia.

Komm mach Du auch mit! Wir halten uns alle an den Händen und drücken ganz fest die Augen zu und wünschen uns, dass eine Partei die in Zeiten der Krise Staat machen will ihre lästigen, schlicht unerwünschten potentiellen Staatsbürger so irgendwie lieb mit offenen Armen empfängt. No nation – no border! Katja nimm uns an die Hand – führ´ uns ins Antira-Wunderland!